Leseproben
Sommeridyll
Grüß Platon mein Königskind
Flexibel
Aus & Eingeladen
Kleiner Ausflug
Die Nase wird sie ja wohl nicht meinen...
Die Sonne hat
Deine Haut schweißnass
geleckt & ich
sie trocken oder
umgekehrt Wir
haben uns begehrt
Ein See weit ab
klar & menschenleer
Der Ort sich treiben zu lassen
Im Rhythmus
kleiner Wellen
warmer Körper
Woher Du gekommen
wohin ich geh
wird sich zeigen
kühlt uns Wolkenhimmel
Auf dieser Insel zählt nur
glüht nur der Moment
Ich wollt nur
deine Stimme hörn
mal wieder
vibriert es
in den Muscheln
von Telefon & Ohr
Das ist besser
zehnmal besser
als Sex
den man bei jeder
vielen haben oder
kaufen kann &
geht schwingt tiefer
dringt in Regionen wo
Widerstand sinnlos scheint
Dass wir ihn leisten seit Jahren stärkt
den Glauben an Vernunft & die
ist später tödlich wohlmöglich
Uns schützt ein Grundvertrauen
Was ich dir Böses tat
schmerzt doppelt immer noch
mir wie dir & andersrum
Allein das Wissen hilft
Es musste sein
Ungenutzt blieb der Moment
aneinander zu verbrennen
In den Abgrund sprangen wir
jeder für sich Gemeinsam nicht Nie
würdest du mir könnt ich dir
dass antun
Wer sich so nah
kann räumlich ferne sein
Bleib sicher
Wir tanzen
in den Mai nochmal
zu zweit
Auf Schreibtischen
Küchenmöbeln Feldern
Hochständen Zahnarztstühlen
Parkbänken Bootsstegen
fremden Hochzeiten
Dächern über der Stadt
In Garagen
Duschkabinen
schaukelnd Autos
Flugzeugen Zügen
Massenunterkünften
Bauwagen Kellern
Im Fahrstuhl
Büro Pausenraum
Kino Theater Galopp
Imbiß an der Ecke
im Bett
ihres Mannes
Dass es dabei
nicht immer
stilvoll zuging
kann man sich
ja denken Aber Spaß
haben wir meist gehabt
Nein es ist
nicht bös gemeint Niemals
Er ehrt mich ja
Dein Wunsch
nach einem Abend
zwei drei Wochen
der Expedition zu
Körper Kunst Tod & Teufel
Nur bin ich
in einer Verfassung
in der Du mich besser
nicht sehen solltest
Erzwingst Du es
Mach Dich
auf was
gefasst
Wo bist Du nur
geblieben Wir
haben gewartet
nächtelang
auf die übliche
Unterhaltung und
uns Sorgen
gemacht
Ach ich ließ nur
wir ließen nur
das Parkfest
ausklingen
Nach dem Feuerwerk
und der Bootsfahrt
übern Fackelsee
sagte eine Dame
vom Ballett
Schenk mir diese Nacht
ein paar Tage noch dazu
dann bring ich Dir
das Tanzen bei
Wunderbarer Ort
der Anlass passend
sich endlich zu
verlieren
Das haben wir
getan
Ein Körper jugendfrisch
muss sich will sich mir ergeben
Hingestreckt auf rotem Laken kühl
umspült von Kerzenlicht Musik
Ein leichter Geruch nach gutem Öl
schmeck ich Lippen Zunge
taste Augen Nase Wangen Kinn
Ohren fahr den Hals entlang
drücke mich in ihren Achselbusch
von dort zu Brüsten
zwei Handvoll fest & spitz
hinunter in die Magengrube
Bald Taille sich zum Becken wölbt
Meine Hand erobert ihren Po
gleitet weiter sucht den Schoß
will zur Quelle unterm feuchten Moos
Doch wo Schenkel sich öffnen spreizen solln
spannen Muskeln hart
Geschlossen vibriert ihre Stimme
rauher noch als sonst
Warme Finger greifen
mir ins Haar
Den Schlüssel trägst Du
im Gesicht